Allgemeine Informationen

Im Südosten der Türkei gelegen, befindet sich Adıyaman in der zentralen Region des Fırat- (Euphrat-)Flusses. Archäologische Forschungen zeigen, dass dieses Gebiet seit 9000 v. Chr. von Menschen besiedelt ist. Während der Jungsteinzeit war Adıyaman Heimat von vier kulturellen Zentren, darunter Gritille, das über vier Jahrtausende hinweg florierte und schließlich um 8000 v. Chr. aufgegeben wurde. Die weiteren kulturellen Zentren waren Hayaz, Ancoz und Samsat.


Im Laufe der Geschichte beherbergte Adıyaman zahlreiche Zivilisationen, darunter die Hethiter, Mitanni, Urartäer, Assyrer, Meder, Perser, Alexander den Großen sowie das Königreich Kommagene. Während der Zeit des Byzantinischen Reiches war Adıyaman unter dem Namen „Hisn-i Mansur“ bekannt. Später stand die Region unter der Herrschaft der Seldschuken, Kreuzfahrer, Ilchanidischen Mongolen und Mamluken, bevor sie während der Herrschaft von Sultan Selim vom Osmanischen Reich erobert wurde.


Adıyaman ist eine wahre Schatzkammer historischer Bauwerke aus der hellenistischen, römischen, byzantinischen, islamischen und türkischen Epoche. Diese Bauwerke wurden erhalten und sind heute im Museum von Adıyaman ausgestellt, das 1978 nach umfangreichen Rettungsarbeiten gegründet wurde. Das Museum zeigt Fundstücke aus archäologischen Ausgrabungen sowie Münzen aus der römischen Kaiserzeit und der Seldschukenzeit.


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