Allgemeine Informationen

Karaman, ehemals ein Landkreis der Provinz Konya in Zentralanatolien, liegt an den nördlichen Hängen des Taurusgebirges. Die Stadt wurde nach einem Eroberer benannt, der einen unabhängigen islamischen Staat namens Karamaniden gründete, der zeitweise einen Großteil Kleinasiens umfasste. Die Karamaniden waren ein Nachfolgestaat des Seldschukischen Reiches, wurden jedoch gegen Ende des 14. Jahrhunderts von den osmanischen Türken erobert.


Karaman gilt als die erste türkische Stadt, die im Jahr 1277 n. Chr. Türkisch zur offiziellen Sprache erklärte. Jedes Jahr am 13. Mai wird in Karaman der Tag der Sprache gefeiert, um an diese historische Entscheidung zu erinnern.


Die imposante Burg von Karaman überragt die Stadt von einem Hügel aus. An den darunterliegenden Hängen befinden sich Überreste des Karamaniden-Palastkomplexes, der während der Zeit des Fürstentums in diesem Gebiet stand. Pferdekutschen, die Teil touristischer Routen sind, dienen als Transportmittel vom Burgareal aus, zudem können Stadtrundfahrten organisiert werden.


Im Laufe des Jahres finden in der Hatuniye-Medrese zahlreiche Ausstellungen statt. Das Grab von Mümine Hatun, der Mutter Mevlanas, befindet sich in der Aktekke-Moschee, die an einen eleganten Uhrturm angrenzt. Das Grab des berühmten türkischen Sufi-Mystikers und Volksdichters Yunus Emre ist neben der Yunus-Emre-Moschee an der Avi-Emir-Straße zu sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten in Karaman sind Şeyh Çelebi und Akça Mescit, die Maraspoli-Höhle, die Bıçakçı-Brücke sowie die Ala-Brücke.


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Sehenswürdigkeiten in Karaman