Allgemeine Informationen
Kahramanmaraş ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte, die bis in die frühesten Zeiten zurückreicht, als sie unter den Namen „Markasi“ oder „Maraj“ bekannt war. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Stadt zahlreichen Invasionen ausgesetzt. Um das 12. Jahrhundert v. Chr. war sie die Hauptstadt von Gurgum, einem hethitischen Staat. Im 1. Jahrhundert n. Chr. bezeichneten die Römer die Stadt als Germanicia, später wurde sie von den Osmanen in Mer’aş umbenannt.
Die Zitadelle von Kahramanmaraş beherbergt ein archäologisches Museum, in dem hethitische Skulpturen ausgestellt sind. Die Ulu-Moschee (Große Moschee) und die Taş-Medrese zählen ebenfalls zu den bedeutenden Bauwerken der Region und stammen aus dem 15. Jahrhundert. Beispiele osmanischer Architektur finden sich zudem an der Hatuniye-Moschee und der Haznedarlı-Moschee.
Eine der besonderen Spezialitäten der Region ist ihr berühmtes Eis, das aus reiner Ziegenmilch und den Wurzeln wilder Orchideen hergestellt wird, die in den umliegenden Bergen wachsen. Geschnitzte Holzmöbel, traditionelles Silber- und Messinghandwerk sowie handgefertigte Seide sind ebenfalls typisch für die Gegend. Auch die natürliche Schönheit der Region – darunter Möglichkeiten zum Jagen, Angeln, Höhlenforschen und Picknicken – ist bei Besuchern sehr beliebt.
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