Allgemeine Informationen
Iğdır ist eine kleine, jedoch sehr fruchtbare Provinz in Ostanatolien, die zwischen zwei markanten Regionen liegt. Zum einen befindet sich nordwestlich das Hochplateau der Provinz Kars, etwa 180 Kilometer entfernt. Zum anderen erhebt sich im Südosten der majestätische Berg Ararat (Ağrı), der höchste Berg der Türkei, der die Provinz weithin überragt.
Nach der Bibel sollen Noah und seine Familie nach dem Rückgang der Flut vom Berg Ararat herabgestiegen sein und sich in der fruchtbaren Ebene von Iğdır niedergelassen haben. Von hier aus sollen ihre Nachkommen entlang der Flüsse Euphrat und Tigris nach Süden und Westen gezogen sein und so die zweite Generation der Menschheit begründet haben. Die weitläufigen Olivenhaine der Region gelten als der Ort, an dem die Tauben die Olivenzweige zur Arche Noah brachten.
Die Harmandöven- (oder Ejder-) Karawanserei aus dem 12. Jahrhundert, die sich etwa 30 km von Iğdır entfernt befindet, wurde entlang der Seidenstraße Batumi–Tabriz errichtet und seit 2010 restauriert.
In der Nähe der Stadt Iğdır gibt es mehrere sehenswerte Monumente, darunter urartäische Felsmonumente sowie die Karakale (Schwarze Burg). Der Friedhof im Dorf Karakoyun beherbergt mehrere eindrucksvolle Grabsteine aus schwarzem Stein vom Berg Ararat. Diese wurden für Helden oder junge Menschen errichtet, die in der Umgebung ihr Leben verloren haben.
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