Allgemeine Informationen

Kilis ist eine charmante Region, die für ihre Weinberge und Olivenhaine bekannt ist und nahe der türkisch-syrischen Grenze liegt. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte als Handelszentrum zurück, deren Spuren bis in das 3. Jahrtausend v. Chr. reichen.


Im Laufe der Geschichte stand Kilis unter der Herrschaft zahlreicher Reiche, darunter der Assyrer, der Hurri-Mitanni, der Hethiter, der Perser, der Römer und der Byzantiner. Im Jahr 636 n. Chr. wurde die Stadt von Kalif Omar als Vorposten gegen das Byzantinische Reich genutzt. Während der Kreuzzüge gehörte Kilis zur Grafschaft Urfa und wurde später von den Seldschuken und Mamluken beherrscht, bevor sie unter Yavuz Sultan Selim in das Osmanische Reich eingegliedert wurde.


Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Kilis am 7. Dezember 1921 während des Befreiungskrieges von den Besatzungstruppen zurückerobert. Die türkische Regierung erklärte die Stadt am 6. Juni 1996 offiziell zur Provinz.


Die Stadt liegt weniger als 10 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt und teilt eine etwa 120 Kilometer lange Grenze mit diesem Land. Kilis verfügt über zwei bedeutende Berge, den Resul-Osman-Berg und den Kotal-Berg, sowie über zwei wichtige Wasserläufe, den Afrin-Bach und den Sabun-Suyu-Bach.


Kilis beherbergt mehrere bedeutende Moscheen, die die Geschichte und Architektur der Stadt widerspiegeln. Die Canpolat-Moschee gilt als das früheste Beispiel osmanischer Architektur in Kilis und wurde im 16. Jahrhundert von einem lokalen Herrscher errichtet. Die Akçurun-Moschee, die den mamlukischen Baustil widerspiegelt, wurde erstmals im Jahr 1134 von Seyyide Fatma erbaut. Die Ulu-Moschee (Große Moschee), die im Jahr 1336 von Abdullah Bin Hacı Halil gegründet wurde, zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt.



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