Historische städtische Stätte Odunpazari
Odunpazarı, ein Stadtteil im Herzen von Eskişehir, Türkei, verdankt seinen Namen den türkischen Worten für „Brennholzmarkt“. Die Gegend blickt auf ein reiches historisches Erbe zurück, das bis zum Dorylaion-Krieg im Jahr 1097 reicht, als I. Izzeddin Kilicarslan in Odunpazarı ein Lager errichtete, was schließlich zur Gründung der Stadt Eskişehir führte.
Der historische Stadtteil Odunpazarı liegt am nördlichen Hang einer Hügelkette und hebt sich deutlich vom überwiegend flachen Stadtgebiet von Eskişehir ab. Die Gegend beherbergt zahlreiche historische Stätten aus der Seldschukischen, Osmanischen und Republikzeit, darunter die Alaaddin Moschee (1271), den Kursunlu-Moschee-Komplex (1525) und die Haci Hasan Moschee (13. Jahrhundert). Ein besonderes Highlight des Kursunlu-Komplexes ist das Meerschaummuseum, das beeindruckende Meerschaumkunstwerke präsentiert.
Die traditionelle türkische Architektur der Konaks (große Wohnhäuser) spiegelt das Familienleben und die Bräuche vergangener Zeiten wider, während die Brunnen wichtige Elemente traditioneller Muster und sozialer Beziehungen innerhalb der Viertel darstellen.
Der historische Stadtteil Odunpazarı ist eines der wenigen Beispiele in der Türkei, das vollständig von Türken erbaut wurde. Heute ist es ein funktionierender urbaner Raum, der einen Großteil der traditionellen türkischen Architektur bewahrt und zugleich als Freilichtmuseum dient, das die historischen Strukturen türkischer Stadtviertel präsentiert. Die Stätte wurde auf die vorläufige UNESCO-Welterbeliste gesetzt und gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Türkei.
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