Allgemeine Informationen
Ardahan ist eine relativ junge Provinz in der Türkei und war zuvor ein Landkreis der Provinz Kars. Sie liegt auf einem Hochplateau, wobei der Großteil der Bevölkerung in ländlichen Gebieten lebt. Landwirtschaft stellt die wichtigste Einkommensquelle der Einheimischen dar, und insbesondere das Teppichweben spielt für junge Mädchen in der Region eine bedeutende Rolle.
Die Stadt Ardahan ist von zahlreichen kleinen Flüssen und Seen umgeben, von denen der größte der Çıldır-See ist. In den Wintermonaten friert der See vollständig zu, sodass Fischer Löcher ins Eis schlagen müssen, um Fische zu fangen. Das Gebiet ist zudem Lebensraum für eine große Vielfalt an Vogelarten.
Die Akçakale-Insel ist eine künstlich angelegte Insel im See, die der Überlieferung nach mit der Arbeit Tausender Menschen errichtet wurde. Auf ihr befindet sich ein Tempel mit urartäischen Inschriften. Ein weiterer See, der Aktaş-See, liegt an der Grenze zwischen der Türkei und Georgien auf einer Höhe von 1.800 Metern über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um einen flachen See mit kleinen, aus Gras und Pflanzen bestehenden Inseln, die sich bewegen.
Obwohl Ardahan eine kleine Stadt ist, ist sie von einer beeindruckenden Naturlandschaft umgeben. Das früheste bekannte Dokument aus der Region ist eine Steintafel aus dem 9. Jahrhundert v. Chr., die im Çıldır-See gefunden wurde. Die Besiedlung des Gebietes reicht bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück. Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt von verschiedenen Reichen erobert, darunter von Seldschuken-Sultan Alparslan im Jahr 1069 n. Chr. sowie von den Osmanen im Jahr 1551.
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