Allgemeine Informationen
Kayseri, eine Stadt westlich von Kappadokien in Zentralanatolien, war in römischer Zeit unter dem Namen Caesarea bekannt. Die Stadt wird vom Berg Erciyes dominiert, einem erloschenen Vulkan mit einer Höhe von 3.916 Metern. In der Nähe der Festung von Kayseri befinden sich die Hunat-Hatun-Moschee und Medrese, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Ebenfalls in der Umgebung liegen das Mahperi-Hatun-Mausoleum, errichtet im Jahr 1285, sowie das Döner Kümbet aus dem Jahr 1276. Die Stadt verfügt über zahlreiche erhaltene Medresen, da sie historisch ein bedeutendes Zentrum islamischer Bildung war.
Nördlich von Kayseri liegt die antike Stadt Kanesh, eine der frühesten assyrischen und hethitischen Städte. Kültepe, datiert auf etwa 2000 v. Chr., gilt als eine der ersten Städte der Welt mit freiem Handel. Heute sind nur noch die Fundamente von Kanesh erhalten; zahlreiche Funde aus der Stadt können jedoch im Archäologischen Museum Kayseri oder im Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara besichtigt werden.
Die Sultanhan-Karawanserei, ein Beispiel seldschukischer Architektur aus dem frühen 14. Jahrhundert, zählt zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten. Sie diente Reisenden als Raststätte, bevor sie ihre Wege fortsetzten.
In den frühen Jahren des Byzantinischen Reiches entwickelte sich Caesarea zu einer bedeutenden Stadt des Christentums. Bischof Basilius reiste im 4. Jahrhundert n. Chr. durch ganz Kappadokien, um christliche Gemeinden zu organisieren.
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