Allgemeine Informationen
Karabük ist eine Provinz im Norden Anatoliens, die etwa 200 Kilometer von Ankara entfernt liegt. Die Provinz erstreckt sich über eine Fläche von 1.376 Quadratkilometern und hatte im Jahr 2020 rund 250.000 Einwohner. Zu den Landkreisen von Karabük gehören Safranbolu, Yenice, Eflani, Eskipazar und Ovacık.
Karabük verfügt über eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, als es eine bedeutende Verbindung zwischen der Küstenstadt Amasra und dem zentralanatolischen Raum darstellte. Die Stadt entstand ursprünglich als kleiner Weiler mit 13 Häusern im Dorf Öğlebeli bei Safranbolu und verfügte zudem über einen kleinen Bahnhof, der Reisende auf der Strecke von Ankara nach Zonguldak bediente. Mit der Industrialisierung der Türkei begann sich Karabük insbesondere nach der Gründung einer der ersten Stahlfabriken des Landes im Jahr 1939 rasant zu entwickeln.
Der Ursprung des Namens Karabük ist nicht eindeutig geklärt, man geht jedoch davon aus, dass er aus dem Alttürkischen stammt. Einer Deutung zufolge bedeutet der Name „Land der Büke“, was sich auf die charakteristische Vegetation der Region beziehen könnte.
Karabük verfügt über nahegelegene Vorkommen von Dolomit und Kalkstein sowie über Eisenerz aus Divriği. Diese Rohstoffbasis ermöglichte die Entwicklung verschiedener Grundindustrien, darunter Kokereien, Hochöfen, Gießereien und Rohrwerke. Chemische Betriebe in Karabük stellen zudem Schwefelsäure und Phosphate her. Auch die Kohlefelder von Zonguldak befinden sich in relativer Nähe.
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