Selime-Kloster
Selime-Klosterist aufgrund seiner imposanten Größe und faszinierenden Geschichte eine beeindruckende Sehenswürdigkeit in der Region Kappadokien. Es wird angenommen, dass der Bau über 200 Jahre dauerte und das Kloster bis zu 5000 Personen gleichzeitig beherbergen konnte. Das Selime-Kloster stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und gilt als das größte und bedeutendste Kloster der Region.
Ursprünglich als Kloster erbaut, wurde Selime im 11. Jahrhundert in ein Karawanserei umgewandelt. Diese Karawansereien dienten zur Zeit des Seldschukenreichs als kostenlose Herbergen für Händler und ihre Tiere entlang der Seidenstraße, mit einem Aufenthalt von bis zu drei Tagen. Dies förderte den Handel in der Türkei, bis die Entdeckungsfahrten berühmter Seefahrer wie Christoph Kolumbus die Handelsrouten veränderten. Nach dem 16. Jahrhundert wurde das Kloster verlassen und verfiel. Später wurde es von Hirten und Dorfkindern bewohnt, die erhebliche Schäden anrichteten.
Das Selime-Kloster verfügt über zahlreiche beeindruckende Räume, darunter eine große Küche mit Kamin, einen Brunnen, eine Missionarsschule, große Lagerräume, eine Kirche, eine Kapelle und Wohnräume. Das wichtigste Gebäude ist die Kathedrale, die durch zwei Säulenreihen in drei Kirchenschiffe unterteilt ist. Viele der ursprünglichen Wandmalereien wurden durch Vandalismus zerstört, jedoch sind noch einige Überreste dieser beeindruckenden Kunstwerke zu sehen.
Das Selime-Kloster ist ein faszinierendes Zeugnis der Geschichte Kappadokiens und ein Muss für alle, die sich für die kulturellen und historischen Schätze der Region interessieren.
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