Yelmaniye-Moschee

Yelmaniye-Moschee

Die Yelmaniye Moschee, auch bekannt als die Madrasa Moschee, befindet sich auf einem Hügel im Tepebaşı (Medrese) Bezirk im Zentrum des Çemişgezek Bezirks in der Türkei. Sie wurde während der Timuridenzeit zwischen 1400 und 1407 von Emir Taceddin Yelman als islamische Schule oder Madrasa erbaut.

Während der primäre Zweck des Gebäudes darin bestand, als Schule zu dienen, wurde es auch als Moschee genutzt. Die Moschee hat im Laufe der Jahre mehrere Änderungen und Reparaturen durchlaufen, wobei Spuren anderer Strukturen noch immer rund um das Gebäude sichtbar sind. Das Fundament im südlichen Teil der Moschee deutet darauf hin, dass es ursprünglich Teil eines Gebäudeensembles war.

Der südliche Teil der Moschee war der Bildung gewidmet, während der nördliche Abschnitt Schülerzimmer und eine Suppenküche sowie andere Einrichtungen beherbergte. Der am besten erhaltene Teil der Moschee ist das Kronentor, das sich an der westlichen Fassade befindet. Es verfügt über einen Iwan, der aus sorgfältig geschnittenem Stein auf einem geneigten Hügel gefertigt wurde. Der Eingang ist von steinernen Bändern umrahmt, die mit geometrischen Mustern verziert sind und trotz der Veränderungen um sie herum immer noch beeindruckend sind.

Wenn die Tür geöffnet wird, rotieren die achteckigen, geometrischen Säulen am Eingang. Der Raum ist mit einer einzelnen Kuppel geschmückt und hat keinen Minarett. Das Mihrab der Moschee, das mit grünen Fliesen verziert ist, trägt zur Einzigartigkeit bei. Mit einer einzelnen Kuppel und ohne Minarett stellt die Architektur der Yelmaniye Moschee eine Mischung aus seltschukischer und osmanischer Architektur dar, was sie zu einem Übergangsstück macht.

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