Vulkanischer Geopark Kula & Feenkamine
Kula ist eine Region in der Türkei, die Heimat einiger der jüngsten Vulkane der Gegend. Als diese Vulkane aktiv waren, hinterließen sie vulkanische Asche und Lava, die die Landschaft der Region prägten. Infolgedessen sind viele Gebiete rund um Kula von verbrannten Feldern bedeckt, was der Region den Spitznamen "Brennendes Land" einbrachte.
Kula ist auch Heimat des ersten UNESCO-anerkannten Geoparks in der Türkei, der zu einem beliebten Ziel für Touristen aus aller Welt geworden ist.
Die Stadt Kula besitzt mehr als 80 Vulkankegel, Feenkamine, Karsthöhlen, Schluchten, Felsenbrücken und Felsengräber. Im Jahr 2013 wurde der Kula Vulkan-Geopark auf der 12. Internationalen Geopark-Konferenz in Italien als einer der prestigeträchtigsten Geoparks anerkannt.
Die Feenkamine im Kula Geo-Park sind das Ergebnis von drei Hauptfaktoren: Oberflächenwassererosion, Spritzerosion und Tunnelerosion (Piping). Die schornsteinartigen Formationen sind typischerweise mit harten zementierten Sandsteinen oder Basaltblöcken bedeckt und befinden sich oft auf weichen, durchlässigen, sandig-tonigen lacustrinen Miocen-Sedimenten.
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