İmamkulu Hethitisches Felsrelief
Das İmamkulu-Relief, das sich in der Nähe der Stadt İmamkulu im Tomarza-Distrikt der Provinz Kayseri, Türkei, befindet, ist eines der vielen Felsenreliefs, die von den Hethitern im gesamten Reich geschaffen wurden.
Das Relief misst 3,25 x 2 Meter und wurde in die leicht konvexe und flache Oberfläche eines großen Felsens gemeißelt. Es ist in drei Abschnitte unterteilt: Der linke Teil zeigt eine menschliche Figur, die nach rechts geht, möglicherweise der Schöpfer des Reliefs. Er wird dargestellt, wie er in der linken Hand einen Speer und in der rechten Hand einen Pfeil hält. Sein Gürtel ist mit zwei runden Knöpfen verziert, und es sind Spuren eines unsichtbaren Schwertes zu erkennen. Die Figur trägt eine Kappenhaube, und es gibt Markierungen, die auf spitze Schuhe hinweisen.
Der mittlere Abschnitt des Reliefs zeigt den Wettergott in seinem Wagen. Er ist leicht an seinem spitzen Hut mit Hörnern zu erkennen, der seine Göttlichkeit symbolisiert. Er trägt einen Schwertgürtel und einen Streitkolben und ist zu sehen, wie er mit einer Hand die Ochsen lenkt, die durch die Szene ziehen. Luwische Hieroglyphen werden verwendet, um das Gesicht der menschlichen Figur links zu gravieren, wobei er als „Kuwalanamuwa“, der Sohn eines Königs, identifiziert wird.
Das İmamkulu-Relief, das sich im Tomarza-Distrikt in der Provinz Kayseri, Türkei, befindet, ist ein Felsenrelief, das aus drei Abschnitten besteht. Der mittlere Teil des Reliefs zeigt den Wettergott in seinem Wagen, wie er mit einer Hand auf den Zügeln die Ochsen lenkt, während er auf den gekrümmten Hälsen dreier Berggötter steht. Er trägt einen spitzen Hut mit Hörnern, der seinen göttlichen Status symbolisiert, und hat eine Hand auf den Zügeln. Über seiner ausgestreckten Hand befinden sich drei Hieroglyphen, die ihn als den Wettergott des Himmels identifizieren. Die Berggötter tragen lange Gewänder und spitze Hüte und stehen auf chimärenartigen Kreaturen mit Katzenköpfen und erhobenen menschlichen Armen.
Oben rechts auf dem Relief befindet sich eine gegenüberstehende Göttin mit erhobenen Armen, die wahrscheinlich Sauska/Ishtar ist. Ihr Kopf ist im Profil dargestellt, und sie schaut nach links in Richtung des sich nähernden Wettergottes. Sie hält ihr Gewand mit den Armen offen, und auf ihrem Kopf sind vier oder fünf Zacken einer Krone oder Frisur zu sehen. Flügel erheben sich von ihren Schultern, und ein sechszackiger Stern wird über ihrer rechten Hand identifiziert. Sie steht auf einem stilisierten Baum und wird ohne Füße dargestellt, ähnlich wie Kultfiguren. Zwischen dem Wettergott und der Göttin fliegt ein Vogel nach links. Dieses Motiv des Wettergottes und der sich entkleidenden Göttin mit einem Vogel zwischen ihnen lässt sich bis zu den frühen Bronzezeit-Syrischen Zylindermuntern und anderen Medien zurückverfolgen.
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