Kapıdağ-Halbinsel und antike Stadt Kyzikos

Kapıdağ-Halbinsel und antike Stadt Kyzikos

Die in der Marmara-Region gelegene Kapıdağ-Halbinsel ist ein atemberaubendes Reiseziel, das Besucher mit seinen charmanten Dörfern, seiner reichen Flora, üppigen Wäldern und kleinen Wasserfällen verzaubert. Umgeben von den Inseln Marmara, Avşa und Paşalimanı ist die Halbinsel leicht von Balıkesir aus erreichbar und ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge von Stadtbewohnern, die dem hektischen Stadtleben entfliehen möchten.

Der Norden und Westen der Halbinsel sind mit Bergen geschmückt, die 700-800 Meter hoch aufragen. Die Region ist zudem reich an Wasserressourcen, die der Bewässerung dienen. Der Golf von Erdek und der Golf von Bandırma markieren den Punkt, an dem die Ägäis-Küste auf das Festland trifft. Die Kapıdağ-Halbinsel ist ein typisches Beispiel für ein Tombolo, eine Landform, die zwei Gewässer durch eine Landzunge miteinander verbindet.

Aktivitäten & Naturerlebnisse

Ob Abenteuer, Entspannung oder ein Geschmack der authentischen türkischen Kultur – die Kapıdağ-Halbinsel bietet für jeden etwas. Von Wanderungen in den Bergen über den Besuch antiker Ruinen bis hin zum Genießen der lokalen Küche und der Schönheit von Wasserfällen ist Langeweile hier ein Fremdwort.

Naturbegeisterte und Abenteurer kommen hier voll auf ihre Kosten. Von täglichen Bootstouren, die eine malerische Rundfahrt um die Halbinsel bieten, bis hin zu Freizeitclubs für Abenteuerlustige gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die beeindruckende Natur zu erkunden. Aktivitäten wie Wandern, Camping, Mountainbiking, Windsurfen und Safari-Touren sind nur einige der Highlights.

Wer Zeit am Meer verbringen möchte, findet auf Kapıdağ zahlreiche Buchten, in denen man die Sonne genießen und im kristallklaren Wasser baden kann. Die östlichen Küsten der Halbinsel bieten zudem eine Auswahl an Unterkünften, von gemütlichen Pensionen bis hin zu luxuriösen Hotels – hier ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Die älteste bekannte Siedlung der Region, die antike Stadt Kyzikos, wurde 756 v. Chr. als Kolonie von Milet gegründet. Sie lag am Eingang zum Schwarzen Meer und war von der hügeligen Region Thrakien umgeben. Schon bald entwickelte sich Kyzikos zu einem bedeutenden Handelszentrum.

Nach dem Zusammenbruch von Lydien im Jahr 544 v. Chr. geriet Kyzikos unter persische Herrschaft, bevor es sich dem Attischen Seebund anschloss und ein treuer Verbündeter Athens wurde. Im Jahr 411 v. Chr. verbündete sich die Stadt mit Rom. Während der hellenistischen Zeit stand Kyzikos unter dem Einfluss von Pergamon. Im Jahr 675 n. Chr. wurde die Stadt teilweise durch einen arabischen Angriff zerstört; Erdbeben in den folgenden Jahrhunderten richteten weiteren Schaden an.

Zu den Überresten gehören der Hadrianstempel, der von einigen Gelehrten als eines der Sieben Weltwunder betrachtet wird. Obwohl heute nur noch die Fundamente des kolossalen Tempels sichtbar sind, galten seine 21,35 Meter hohen Säulen einst als die höchsten der Antike. Darüber hinaus sind Teile der Stadtmauer aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., ein großes Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. sowie Abschnitte römischer Aquädukte erhalten.

Zur Zeit des Baus der Hagia Sophia in Konstantinopel nutzte der byzantinische Kaiser Justinian Kyzikos als Steinbruch. Auch die Osmanen setzten diese Praxis fort und zerstörten leider viele der antiken Überreste.

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