Güvercinkayası

Güvercinkayası

Güvercinkayası Hügel
Der Güvercinkayası Hügel befindet sich auf einem hohen Felsenmassiv im Mamasin Dam See und ist eine antike Siedlung, die auf das Jahr 5200-4750 v. Chr. datiert wird. Die Stätte gilt als ein Pionier des „Burgstadtmodells“ in Anatolien und stellt eines der frühesten Beispiele einer solchen Siedlung dar, das in Zentralanatolien entdeckt wurde.

Ausgrabungen und Funde
Die Ausgrabungen in Güvercinkayası begannen im Jahr 1996 und haben Artefakte zutage gefördert, die darauf hinweisen, dass das Dorf mit anderen Regionen in Kontakt stand. Keramik, die an der Stätte gefunden wurde, zeigt Verbindungen mit Anatolien und Mesopotamien.

Die Struktur der Siedlung
Das Dorf ist in zwei Teile unterteilt: eine innere Burg und eine untere Siedlung. Die Festungsmauern auf dem Gipfel des Felsen schützten die Zitadellenwohnungen, die größer und reich an Artefakten waren als die Wohnungen der niedrigen Siedlung.

Das Siedlungsmuster zeigt enge, lange Einzimmerhäuser, die eine Größe von 20 bis 30 Quadratmetern hatten. Die Häuser waren in Wohnblocks angeordnet, die durch schmale Straßen voneinander getrennt waren und in die natürliche Form des felsigen Berges eingebaut wurden. Hinter diesen Häusern befanden sich Lagerräume für Getreide und andere familiäre Notwendigkeiten. Die Festungsmauer, die die Gipfelfläche von den Terrassen- und Hangwohnungen trennte, ist ein frühes Beispiel dafür, wie sich die wohlhabenden Klassen durch ihre Wohnstile voneinander abgrenzten.

Tierische Funde und Bedeutung
Ausgrabungen haben auch Tierreste zutage gefördert, darunter Rotwild, Damwild, Rehwild, Wildrinder, Wildschafe, Ziegen und Löwen. Heute ist Güvercinkayası ein wichtiger Teil des lebendigen Lebens in und um den Mamasin Dam See.

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