Burg von Ankara
Die Burg von Ankara, ursprünglich als Garnison erbaut, dient heute als beliebte Touristenattraktion. Besucher können verschiedene Museen wie das Museum der anatolischen Zivilisationen, die alten Häuser von Ankara, Moscheen und weitere historische Stätten der Stadt erkunden.
Obwohl es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, wann die Burg von Ankara ursprünglich erbaut wurde, gehen einige Archäologen davon aus, dass die Hethiter, die in Ankara eine militärische Garnison unterhielten, die Burg errichteten. Häufiger wird sie jedoch mit der römischen, byzantinischen und seldschukischen Epoche in Verbindung gebracht, in denen sie zahlreiche Renovierungen erfuhr.
Burg von Ankara
Die Burg befindet sich auf einem Hügel und überblickt sowohl die Weite als auch die rot gedeckten Häuser Ankaras in unmittelbarer Nähe. Die äußere Burgmauer ist massiv und mit Türmen versehen, die das alte Ankara wie ein schützender Ring umgeben. Mit Mauern von etwa 14 Metern Höhe und einer Gesamtfläche von rund 43 Quadratkilometern verfügt die Festung über 42 Türme. Ihr höchster Punkt, Akkale oder Alitaşı genannt, befindet sich in der südöstlichen Ecke. Einer der Burgeingänge trägt eine Inschrift aus der Zeit des Ilchanidenreiches, während der nordwestliche Abschnitt Inschriften aus der seldschukischen Epoche enthält.
Im Laufe der Jahre erlitt die äußere Mauer der Burg von Ankara Schäden, während das Innere weitgehend erhalten blieb. Im 8. und 9. Jahrhundert wurden römische Ruinen aus der Stadt für Renovierungsarbeiten verwendet; einige Marmorklötze und Säulenkapitelle sind noch heute an der Südseite sichtbar.
Die Burg wurde bei zahlreichen Invasionen schwer beschädigt, beginnend mit der galatischen Invasion im 2. Jahrhundert v. Chr. Die Mauern wurden nahezu vollständig zerstört, nachdem die Perser Kaiser Severus Alexander zwischen 222 und 235 n. Chr. besiegt hatten. Seit dem 7. Jahrhundert wurde die Burg mehrfach renoviert, um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten. Die letzte größere Renovierung erfolgte im Jahr 688, als Kaiser Konstantin eine neue äußere Mauer errichten ließ, um die erweiterten Stadtgrenzen zu schützen. Im Jahr 1073 ging die Burg in den Besitz der Seldschuken über, und 1832 wurde sie während der osmanischen Herrschaft von Maktul İbrahim Pascha restauriert.
Heute stellt die Burg von Ankara eine eindrucksvolle Mischung architektonischer Überreste aus verschiedenen Epochen dar. Die alten Häuser von Ankara innerhalb der äußeren Mauern sind von außergewöhnlicher Schönheit. Wenn die Sonne über der großen Hauptstadt untergeht, entsteht ein beeindruckender Kontrast zwischen dem modernen und dem historischen Ankara, der die Schönheit und das hohe Alter der Burg besonders hervorhebt.
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