Archäologisches Museum Uşak

Archäologisches Museum Uşak

Das Uşak Museum für Archäologie, im Herzen der Stadt gelegen, beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Artefakten aus verschiedenen historischen Epochen. Das Museum ist besonders bekannt für sein wertvollstes Exponat – den Karun-Schatz, eine außergewöhnliche Sammlung aus der lydischen Ära.

Besucher können eine Vielzahl von Artefakten entdecken, darunter Skulpturen aus der Bronzezeit, schnabelige Krüge und Steinäxte. Das Museum zeigt auch Erdbewirtschaftungsgeschirr, Glaswaren und Stelen aus der hellenistischen und römischen Zeit. Darüber hinaus gibt es mehrere Ausstellungen, die sich mit antiken Bestattungsbräuchen und religiösen Überzeugungen befassen.

Der Hauptraum des Museums bietet eine chronologische Darstellung von Keramik, Steinwerkzeugen und anderen Artefakten. Das Museum besteht aus zwei Etagen, wobei die erste Etage den römischen Skulpturen gewidmet ist, die Beamte, Staatsmänner und Athleten aus Uşak darstellen.

Ebenfalls im ersten Stock können Besucher Steinartefakte aus den antiken Städten Akmonia (das heutige Çubuk), Blaundos und Sebaste finden, die alle innerhalb der Grenzen von Uşak entdeckt wurden. Ob Sie nun ein Geschichtsbegeisterter sind oder einfach mehr über das reiche kulturelle Erbe der Region erfahren möchten, das Uşak Museum für Archäologie ist ein unbedingtes Ziel.

Das Museum beherbergt auch eine umfangreiche Münzsammlung, ein bedeutendes Highlight aufgrund der historischen Verbindung von Uşak zum antiken lydischen Staat, in dem die ersten Münzen geprägt wurden. Auf der Zwischengeschoss-Etage gibt es faszinierende Ausstellungen, die rekonstruieren, wie Geld in verschiedenen Epochen hergestellt und verwendet wurde.

Der zweite Stock ist vollständig dem Karun-Schatz gewidmet, einer Sammlung von 363 exquisiten Artefakten aus der lydisch-persischen Zeit, die auf das 7. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen. Diese Artefakte wurden 1966 illegal von einheimischen Dorfbewohnern aus dem Grab einer lydischen Adligen nahe dem Dorf Güre, 25 km westlich von Uşak entlang der İzmir-Straße, ausgegraben.

Aus der Türkei geschmuggelt und an das Metropolitan Museum of Art in New York verkauft, verblieben die Artefakte bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1984 im Ausland. Der türkische Journalist Özgen Acar lenkte die Aufmerksamkeit auf das Problem, was die türkische Regierung dazu veranlasste, rechtliche Schritte gegen das Museum einzuleiten. Nach einem langwierigen Gerichtsverfahren gelang es der Türkei, den Karun-Schatz 1993 erfolgreich zurückzuerlangen und diese wertvollen historischen Artefakte an ihren rechtmäßigen Platz in Uşak zurückzubringen.

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